6 Tipps zur Reduzierung des CO2-Pfotenabdruck

Reduzierung des CO2-Pfotenabdruck

Reduzierung des CO2-Pfotenabdruck

Für deinen Hund verwendest du ca.1000 Kotbeutel pro Jahr, ca. 360 Futterdosen in Aluminium-Dosen oder Plastiksäcken und einiges an Spielzeug aus Kunststoff. Wir haben ein paar Tipps zur Reduzierung des CO2-Pfotenabdruck zusammengestellt.

Ökologisch wertvolle Alternativen für ein nachhaltiges Hundeleben

1. Kotbeutel reduzieren
Mindestens 1000 Kotbeutel pro Jahr benutzt man in der Regel als Hundehalter. Die landen dann in der Müllverbrennungsanlage, da Plastikbeutel mit Hundekot nicht recycelbar. Eine vermeintliche Lösung bieten biologisch abbaubare Kotbeutel. Doch auch diese bestehen zu einem grossen Teil aus  Kunststoff und sind in der Herstellung zudem oft aufwendiger. 

2. Lastenfahrrad statt Auto                                                                    Verzichtet man auf Autofahrten zu Freizeitzwecken, spart man rasch 790 Kilo CO2-Äquivalente und mehr pro Jahr ein. Gerade für kürzere Strecken kann das Auto oftmals durch ein Lastenfahrrad, einen Hundeanhänger oder durch ein Körbchen ausgetauscht werden. In der Stadt kann auf ÖV ausgewichen werden. 

3. Futter Alternativen
Die Haltung eines mittelgrossen Hundes pro Jahr ist zu Vergleichen mit der CO2-Emission von 950 Kilo respektive einer Autofahrdistanz über 2828 Kilometer. Der größte Teil der Belastung entsteht durch die Ernährung – ganze 64 Prozent für die Verfütterung von Nassfutter. Eine angemessene Fütterung verringert den ökologischen Pfotenabdruck. Als Allesfresser müssen Hunde zudem nicht jeden Tag den Klimakiller Fleisch verzehren. Ab und an eine vegetarische oder vegane Mahlzeit schadet dem Vierbeiner nicht. Zusätzlich kann die Ökobilanz durch den Kauf von regionalen Produkten (kurze Transportwege) optimiert werden. Sogar Fleisch kann man saisonal kaufen. 

4. Zubehör sorgfältig auswählen

Beim Kauf von Leine, Hundebett und Spielzeug sollte vermehrt auf eine lokale Fertigung mit regionalen Lieferanten und robuster Qualität geachtet werden. Die Produkte können ein Hundeleben lang halten. Auf was liegt mein Hund am liebsten? Womit spielt er gerne? Kann ich selbst ein Spielzeug aus schon vorhandenen Materialien in meiner Umgebung herstellen? 

5. Müll reduzieren
Fertigfutter produziert viel Abfall. Gerade eine kleine Menge Leckerlis hat von seiner Fertigung bis zur Verpackung jede Menge CO2 verbraucht. Trockenfutter in einem 15-Kilo-Papiersack zu kaufen, ist eine nachhaltige Alternative. Die Aufgabe ist jedoch, Müll zu reduzieren.

6. Nachhaltig pflegen
Auch beim Kauf von Kämmen, Striegeln, Bürsten und Shampoos muss auf Qualität geachtet werden. Informationen über den Pflegebedarf des Tieres bei Experten einholen, kann der ökologische Pfoten­abdruck verringert werden. Auch bei umweltfreundlichen Produkte, die effizient Wirken sollte auf die Produktionsstätte und Zutatenliste geschaut werden, um lange Transportwege, Mikroplastik, Palmöl und bedenkliche Inhaltsstoffe zu vermeiden.

Den ausführlichen Artikel finden sie auf der Website von Tierwelt.ch